Was ist Ayurveda?

„Ayurveda“ bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt das „Wissen vom Leben“ und ist ein mehrere Jahrtausende altes indisches Heilsystem, dass in seinen Prinzipien einfach verständlich und umzusetzen ist. Es versucht weitgehend die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und setzt vorrangig auf Prävention.

Dabei geht der Ayurveda von drei grundsätzlichen Konstitutionen aus, die es gilt, auszubalancieren.
Ist eine davon zu dominant, äußert sich das in physischen und psychischen Beschwerden, die, werden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, schnell zu chronischen Erkrankungen führen können. Dabei wird ebendiese Balance von Wetter, Saison, Alter, soziales Umfeld, Arbeit oder Schlaf beeinflusst.

Hier setzt Ayurveda an, indem er ein grundlegendes Verständnis und ein bewusstes Wahrnehmen der eigenen Natur vermittelt. Als ganzheitliches Lebenskonzept legt er sein Augenmerk vor allem auf eine ausgewogene Ernährung, Bewegungstherapien (Yoga), innere und äußere Reinigungsmaßnahmen und Massagen, um die drei Grundkonstitutionen wieder zu harmonisieren.

Unsere heutigen Volkskrankheiten basieren zum größten Teil auf Fehlernährung, Stress und Bewegungsmangel. Um dem vorzubeugen und entgegenzuwirken, schreibt Ayurveda keine Diäten im herkömmlichen Sinne vor, sondern setzt auf ein sinnvolles „Was esse ich wann, wo, und in welcher Kombination?“. Prinzipiell ist in der ayurvedischen Küche nichts verboten, auch wenn auf Fleisch weitestgehend verzichtet wird.

In Verbindung mit Yoga, Massagen und pflanzlichen sowie mineralischen Pharmazeutika führt dies zum angestrebten psychosomatischen Gleichgewicht. Dabei ist der Therapeut auf die Eigeninitiative des Patienten angewiesen.

Unser Fragebogen soll Sie bei Ihrer Wahl der besser geeigneten Speisen und Getränke unterstützen.